Mobile Apps

Was ist eine mobile App?

Eine mobile App ist eine speziell für mobile Endgeräte wie Smartphones oder Tablets ausgelegte Software.

Als Software-Agentur möchten wir dir und deinem Unternehmen dabei helfen, zu verstehen was Apps sind und wie sie funktionieren, damit dein nächstes Projekt ein voller Erfolg wird!

Definition mobile App

Eine mobile App ist eine Software, die auf einem mobilen Endgerät wie einem Smartphone oder Tablet installiert und ausgeführt wird. Synonym wird oftmals auch nur von einer App (= Application) ohne den Zusatz mobile gesprochen. Jedoch ist dieser Begriff nicht eindeutig, da es sich dann auch um eine Web App handeln könnte, welche statt auf dem Betriebssystem lediglich im Browser ausgeführt wird. Dieser Beitrag verwendet beide Begriffe synonym.

Mobile Apps gibt es fast nur noch für die Betriebssysteme Android und iOS. Alle anderen mobilen Betriebssysteme haben einen Marktanteil von unter 0.5 %. Entsprechend den Anbietern werden mobile Apps im Google Play Store und im Apple App Store veröffentlicht.

Mit Apps kannst du beispielsweise auf die Kamera, Bluetooth, den GPS-Empfänger oder den Beschleunigungssensor zugreifen und somit die Funktionen der Hardware des Smartphones nutzen. Apps sind aber nicht nur für den Zugriff auf native Funktionen gedacht, sondern können auch all das, was andere Anwendungen auch können: Informationen abbilden, Formulare anzeigen oder ein gesamtes Benutzermanagement-System bereitstellen.

Mobile Apps entstehen aus der Disziplin der mobilen App-Entwicklung (engl. mobile app development). Mobile App-Entwicklung ist ein Teilbereich der Softwareentwicklung.

Technischer Aufbau

Mobile Apps sind ähnlich wie Software in verschiedene Schichten aufgeteilt. Diese Schichten sind das Frontend, das Backend und die Infrastruktur.

  • Das Frontend ist die Benutzeroberfläche der App, die Nutzer sehen und mit der sie interagieren. Im Gegensatz zu Web Apps wird das Frontend vorab heruntergeladen und installiert.
  • Im Backend laufen alle Prozesse ab, die der Nutzer nicht sieht. Dazu gehören die Verarbeitung von Daten, die Kommunikation mit anderen Systemen oder die Speicherung von Daten. Das Frontend interagiert mit dem Backend über eine Schnittstelle, auch Application Programming Interface (API) genannt.
  • In der Infrastruktur liegen alle Bausteine des Backends, welche im Kern aus Servern besteht. Beispiele für Infrastruktur-Elemente sind Web-Server, Datenbanken, E-Mail-Server oder Cloud-Speicher.

Vorteile mobiler Apps

Es gibt viele Vorteile, eine eigene mobile App anzubieten. Durch die App-Stores erhält dein Unternehmen beispielsweise eine höhere Präsenz und Sichtbarkeit für die App oder Marke. Dies ist vergleichbar mit der Suchmaschine Google bei Web Apps. Eine App stärkt außerdem dein Marken-Branding, denn deine Kunden sehen das App-Icon regelmäßig auf dem Smartphone oder Tablet und werden somit immer wieder an die Marke erinnert. Außerdem können Kunden durch eine offline-verfügbare App immer und überall auf Inhalte zugreifen. Zuletzt sparen Kunden damit Zeit und Aufwand, da sie nicht erst eine Webseite aufrufen müssen, sondern direkt die App öffnen können, in der sie schon eingeloggt sind.

Bisher haben wir aber den wohl offensichtlichsten Vorteil nicht aufgeführt: Durch eine App kannst du auf vielfältige Weise Einnahmen generieren. Grundsätzlich kannst du eine App kostenfrei oder kostenpflichtig zum Download anbieten. Der Vorteil kostenfreier Apps liegt auf der Hand: Sie werden häufiger heruntergeladen und erhalten somit mehr Reichweite. Sicher stellst du dir an diesem Punkt die Frage, wie du aber mit einer kostenfreien App Einnahmen generieren kannst:

  • Durch In-App-Käufe werden durch einen Festbetrag meist weitere Funktionen oder virtuelle Gegenstände freigeschaltet. Diese können verbrauchbar oder nicht verbrauchbar sein: Durch den Kauf erhält ein User zum Beispiel die nicht verbrauchbare Pro-Version der App, welche ohne Werbung auskommt und alle Funktionen freischaltet. Durch den Kauf erhält ein User zum Beispiel 15 verbrauchbare Münzen, mit denen dieser wieder Nachrichten an andere Nutzer senden kann. Eine Freischaltung kostet eine Münze.
  • Durch In-App-Advertisments schaltet dein Unternehmen Werbung an definierten Stellen in der App und verdient an den Klicks oder Ansichten. Bekannte Anbieter hierfür das Google Display Network oder Taboola.
  • Durch ein Abo-Modell, welches oftmals mit einer Testphase beginnt, erhältst du monatlich oder jährlich einen Betrag von deinen Nutzern.
  • Auch unabhängige Geschäftsmodelle wie Partnerschaften, Affiliate-Marketing, Spenden, Pay-What-You-Want oder das Generieren von Leads können sinnvoll sein.

Selbstverständlich kannst du auch verschiedene Einnahmemöglichkeiten miteinander kombinieren. Hier sind dir keine Grenzen gesetzt.

Arten mobiler Apps

Native App

Eine native App wird nur für genau ein Betriebssystem wie iOS oder Android entwickelt und ist optimal auf dieses abgestimmt. Native Apps lohnen sich für hohe Performance-Anforderungen und rechenintensive Anwendungen.

  • Zugriff auf alle Hardware- & Betriebssystem-Funktionen
  • Optimale Performance für Apps mit hoher Grafikleistung
  • Veröffentlichung & Sichtbarkeit im App Store und in Google Play
  • Höherer Entwicklungs- & Zeitaufwand, wenn die App für beide Betriebssysteme benötigt wird

Hybride App

Eine hybride App läuft in einem nativen Container und nutzt sowohl Web- als auch native Technologien. Die App ist betriebssystemunabhängig, muss folglich nur ein Mal entwickelt werden und kann auf iOS und Android genutzt werden.

  • Schnellere Entwicklung & geringere Kosten
  • Zugriff auf Hardware- & Betriebssystem-Funktionen
  • Veröffentlichung & Sichtbarkeit im App Store und in Google Play
  • Höherer Entwicklungs- & Zeitaufwand, wenn die App für beide Betriebssysteme benötigt wird

PWA

Eine Progressive Web App (PWA) ist eine Applikation, die sich wie eine native App anfühlt. Aufgerufen wird die App durch die Eingabe im Browser. Von dort aus kann sie auf den Startbildschirm des mobilen Geräts installiert werden.

  • Schnellste Entwicklung & geringste Kosten
  • Kleinster Wartungsaufwand, durch Betriebssystemunabhängigkeit
  • Nur bedingte Veröffentlichung & Sichtbarkeit im App Store möglich
  • Nur eingeschränkter Zugriff auf Hardware- & Betriebssystem-Funktionen

Kosten und Zusammenarbeit

Was kosteteine mobile App?

Die Kosten der App-Entwicklung setzen sich aus den initialen Entwicklungskosten und den laufenden Kosten für die Entwickler-Accounts, dem Hosting und der Wartung zusammen.

Der größte Kostenfaktor sind die Entwicklungskosten. Diese hängen vor allem von der Komplexität der App ab, zum Beispiel der Anzahl an Funktionalitäten, der Plattform und dem Design.

Mithilfe unseres App-Kostenrechners kannst du die Kosten deines nächsten App-Projekts selbst berechnen. Der Rechner nutzt unter anderem künstliche Intelligenz (KI) um dein Ergebnis zu verschärfen.

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